Beiträge von 4in1

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Wieder Online! 🔗 UPDATE MIT HÜRDEN

Stammtische: KawasakiS NRW 📆 - Gibts im Dezember wieder! ✔️ -

    Hallo

    das Schrauben geht weiter, der Vergasser liegt vor mir. Einige Schläuche sind störrisch und müssen weg.

    Wie mache ich die gezeigte Klemme schonend ab?

    Ersatzteilkauf erfordert korrekte Bezeichnung: wie lautet diese?

    vielen Dank und Grüsse

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    Hallo

    das Werkzeugfach der ZRX ist mit zwei Schrauben am darunter liegenden Heckteil befestigt. Die "Muttern" befinden sich in einem Gummizylinder mit Bund. Im Bildanhang rot markiert.

    Frage: wie werden die Muttern ins Heckteil eingesetzt? Ich vermute Durchstecken mit dem Bund auf der Oberseite des Heckteils. Das wäre dann keine echte Verschraubung, sondern mehr ein "Einstecken mit Reibung".

    Wie seht Ihr das?

    Gruss Thomas

    Hatte nun meine und die andere Schwinge - entfettet und gereinigt - vor mir liegen. Die Nadelkäfige der Ersteren liessen sich fast nicht bewegen. Die der zweiten Schwinge dagegen sehr leicht; da hat das Entfetten wohl den Finger-Antrieb unterstützt. Entscheidung somit klar.

    Nach dem Einbau der Schwingen in das jeweils andere Motorrad dann durch Rütteln geprüft, ob da was wackelt: nirgendwo hat was gewackelt.


    ps: der Ausbau war nicht schwer, aber wenn man die Kette an der Schwinge belässt, muss einiges demontiert werden. Ob man das Ritzel für das Herausnehmen der Kette aus dem "Ritzelraum" ausbauen muss, sollten Nachahmer zunächst prüfen.

    Der Einbau ist dann schon schwerer, denn die Schwingenbreite mitsamt Collar (Bundbuchse?) und Simmerring liegt wohl nur sehr knapp unter der Breite der Aufnahmen im Rahmen. Die Aufnahmen links und rechts habe ich mit LED-Werkstatthandlampen ausgeleuchtet; man muss sehen, wo man arbeitet. Die Schwinge habe ich am Unterzug gepackt und eingeführt.

    Ich begann mit der rechten Seite, um die Schwinge mitsamt Collar zu positionieren. Der Collar fällt trotz reichlich Fett gerne heraus. Dann links den Kettenschutz der Schwinge in den Einbauraum gepresst. Dabei kommt das Motorrad am Kran ins Schwingen und möchte nach rechts kippen. Man kann dem mit der Schwinge aber entgegenwirken. Das Krangeschirr sollte so gestaltet sein, dass das Kippen unmöglich ist. Ein durchlaufender Gurt kann das nicht, aber: Nach wenigen Fehlversuchen klappt es dann erstaunlich gut. Schnell die gefettete Schwingenachse einführen. Fertig.

    Habe dann den Kawa-Händler gefragt, wie es der Händler macht. Antwort: mit Kran. An seiner ZRX1100 haben wir dann noch den Rahmen angeschaut. Für die Motoraufhängung gibt es da links und rechts mit Stopfen verdeckte Rohrenden Durchmesser 23mm (von mir grob gemessen) und er meinte, die könne man für Selbstbauständer nutzen. Aber immer mit Kran!

    Hallo
    habe hier zwei Schwingen der ZRX1200 liegen. Laufleistungen beide ca. 66.000km

    Nadellager habe ich erstmals vor meinen Augen und Fingern und da suche ich Rat.
    Zustandsprüfung: Möchte die Käfige mit den Nadeln in den Buchsen (=Schwinge) mit Finger drehen, ähnlich wie bei Radlagern. Doch in beiden Schwingen drehen sich die Käfige nicht.
    Frage 1: ist das normal?
    Frage 2: kann ich die Lager belassen?

    Die Nadeln drehen: kann nicht sagen, ob ich da etwas bewegt habe.

    Wie seht Ihr das?
    Dank & Gruss
    Thomas

    Ja, der Filterwechsel ist doof gelöst von Kawa-San. Mit Wegdrücken der Auspuffanlage kann man sich durchmogeln.

    M.E. kann man sich auf den rechten "Stamm" konzentrieren. Also Teile erkennen, die Einbaulage erkennen, beim Zusammenbau auch die Kleinteile wie die Kugel wieder mitnehmen. Hebebühnenbesitzer haben es hier etwas leichter, denn das Arbeiten am Boden ist fehlerfördernd.

    Das übrige Bild wird nur dann spannend, wenn man die Ölwanne ausbaut. Da fallen einige Teile nach unten heraus. Habe es nur bei liegendem Motorrad wieder zusammenfügen können. Auch steil hoch stehende Front kann helfen. Ohne Kran macht das gar keinen Spass.

    Die Aufgabe: die Schwinge mitsamt geschlossener Kette ausbauen und in andere ZRX verpflanzen. Tausch zw. zwei Motorrädern

    Teilaufgabe: das Ritzel ausbauen, um es mit "seiner" Kette zu verpflanzen. Schlagschrauber möchte ich gegen das Wälzlager im Getriebe nicht ansetzen.

    ZRX #1: den Hinweis des WHB übersehen, dass die Fussbremse zu treten sei, damit die Kette blockiert und man dann die Ritzelmutter losschrauben kann. Leider verfrühte Demontage von Hinterrad und gesamter Bremse am Rad, Bremsflüssigkeit hinten abgelassen. Was nun?

    Lösung #1: Kette blockieren durch Einstecken von Rundstahl D=6mm in einen Zwischenraum von Kettenglieder und Durchstecken des Rundstahl in das Loch des linken Kettenspannerklemmbolzen. 5mm Zwischenraumdistanz gibt es abwechselnd mit 6mm - 5mm sind m.E. zu vermeiden.

    Durchführung: Nuss, Verlängerung, Hebel plus Wasserrohr L>1000mm, dann gegen Uhrzeigersinn. Mutter wird gelöst.

    Nachteil: in der Schwinge hinterlässt der Rundstahl eine kleine Delle im Alu. Schwing weiterhin nutzbar.


    ZRX #2: dieses Mal den Hinweis des WHB BEFOLGT, dass die Fussbremse zu treten sei. Leider versagt das hier, Rad tret zusammen mit dem Motor durch. Was nun?

    Die Lösung mit dem Rundstahl belastet ein Kettenglied mit dem ganzen Lösemoment der widerspenstigen Ritzelmutter. Die Kette soll aber am anderen Motorrad weiterverwendet werden und muss intakt bleiben.

    Lösung #2 nach diversen anderen Versuchen u.a. mit geteiltem Kettenrad einer W650 (Kette sprang über die Zähne): Kette blockieren durch Schaffen einer (Ketten-)Schlinge um einen Winkelstahl, der mit Schrauben M10x80mm (von Hornbach, jene mit Gewinde über die gesamte Länge) in den Gewinden der Kettenspannerklemmbolzen. Eine Schraube M6 mit leicht angezogener Mutter (!) schliesst die Kettenschlinge.

    Durchführung: Nuss, Verlängerung, Hebel plus Wasserrohr L>1000mm, dann gegen Uhrzeigersinn. Mutter wird gelöst. Grösste Erleichterung zum Rentner-Feierabend.

    Nachteil: Sonderwerkzeug Winkelstahl muss angefertigt werden, sind aber nur zwei Durchgangsbohrungen D=11mm. Zustand Kette unbekannt; aber keine sichtbaren Schäden.

    Ritzel; Montagerichtung: der kleine Durchmesser zeigt zum Getriebe. Unverständlicherweise sind Herstellerkennzeichen und Zähnezahl im montierten Zustand nicht sichtbar.

    Ich wüsste zu gern, wer wie die Muttern angezogen hat. #2 war schlicht furchtbar. Ich drückte mit einem Bein auf das lange Wasserrohr. OK, das mögen 20kg Körpergewicht und Hebelarm 1m gewesen sein. Das wären dann = 200N x 1m = 200Nm gewesen sein. Grob das doppelte des Anzugsmomentes lt. WHB.

    Sicherungslack oder Kleber fand ich nicht. Korrosion auch nicht.

    Ich kenne immerhin den Vertragshändler im Nordwesen von BaWü und muss da auch nicht mehr hin. Möge dem Muskelmann das Bier ausgehen.

    Servus Thomas,

    ich nehme

    Bref POWER FETT & EINGEBRANNTES Fettlöser

    Servus Michael,

    lt. Webseiten-FAQ besser nicht!

    "Bref Power Fett & Eingebranntes ist nicht für geölte und gewachste Holzoberflächen (insb. Eiche) im Hausbereich, lackierte Flächen aller Art, Aluminium, Linoleum, Brillen/Helme, empfindliche farbige Textilien wie Wolle, Seide oder Leder geeignet."

    Hallo

    die Schwinge besteht wohl aus lackiertem Alu. Mit welchen Mitteln reinigt Ihr das Alu-Ding?

    Ich ...:

    Zunächst habe ich mit Binden und Tüchern aus alten Kfz-Verbandskästen sehr viel Kettenfett erstaunlich schnell trocken entfernen können. Ein Schmierfilm blieb zurück.

    Petroleum: basiert auf Rohöl. Wie sind Eure Erlebnisse?

    Diesel: dito?

    Benzin: dito?

    Caramba Motor- und Maschinenreiniger: "lackschonend" steht NICHT auf der Dose.

    Caramba Bremsenreiniger: scheint Aceton (Alkoholbasiert) zu nutzen UND will den Lack schonen

    Grüsse

    Thomas

    Aha, schon wieder was gelernt: "Kraftstoff-Stabilisator rein". Hat wer eine Empfehlung?
    ABER: gibt es dafür Spezial-Schutzflüssigkeit? Tank mit 19l Sprit am Lagerort stellen eine tolle Brandgefahr dar. Wenn dann ein Schlauch undicht wird, geht die Sauerei los.

    Öllappen im rostfreien Auspufftopf lasse ich mal weg...


    Wenn ich mehr finde, schreibe ich

    Hallo

    nach einem Gebrauchtkauf glaubte ich, dass zuwenig Öl im Motor ist. Flugs die Flasche geholt (mit dem Öl...) und vorsichtig aufgefüllt. Habe leider nicht mehr die Engelsgeduld wie früher und prompt war das zuviel.

    Das WHB weis Rat: "...das überschüssige Öl mit einer Spritze oder einem anderen geeigneten Gerät entfernen." Ich wählte die Spritze und final konnte ich 100ml Öl über die Einfüllöffnung absaugen. Daher: Öl via Ablassschraube abgelassen.

    Verwendete Werkzeuge: Silikonschlauch Aussendurchmesser 5mm, Innend. 4mm., Länge 370mm. Es wäre besser, eine kontinuierlich saugende Pumpe zu verwenden. Sonst wird es schmierig und weniger fummelig. Ob ich mehr als 100ml geschafft hätte, kann ich nicht sagen, weil ich ja abgebrochen habe. Am meisten förderte die Spritze, wenn ich den Schlauch nach rechts unten geführt habe. Vielleicht wäre auch ein steiferer PVC-Schlauch besser, denn den Weg nach unten zu finden, ist unklar/fummelig mit dem weichen Silikonschlauch.

    Hallo

    möchte ein wassergekühltes Motorrad (ZRX) einlagern. Irgendwann sollte es wieder fahren.

    Was sollte ich aus Eurer Sicht machen, dass die Wiederinbetriebnahme faktisch nur aus "Putzen" besteht?

    Wechseln des Motoröls wird im Web immer empfohlen; wahrscheinlich wg. Säuren. Aber vergammelt das Öl nicht sowieso im Lauf der Jahre? Dann könnte ich das aktuelle drinlassen.

    Gabelöl selbes Thema?

    Schwimmerkammern werde ich ablassen

    Benzintank: würde gerne etwas nicht-brennbares einfüllen statt Benzin randvoll. Was gibt es da?

    Kühlwasser: da scheint mir, dass ich das alle Jahre wechseln sollte. Oder ist bei der ZRX das gesamte Kühlwassersystem aus Kunststoff, Gummi und rostfreiem Material (Alublock, Kühler) ?

    Auspuffkrümmer: m.W. ist der rostfrei bei der ZRX

    vielen Dank

    Grüsse

    Thomas


    ps: Kawasaki-Lorenz in Ludwigsburg hat eine kleine Ahnengalerie in den Verkaufsraum gestellt: Z1 900, Z1000 - und eine ZRX 1100. Preisschilder haben sie weggelassen