Beiträge von MTB

-- WICHTIGES AN DIESER STELLE --

Stammtische: KawasakiS NRW 20.06. in LÜNEN

    Wenn der Tageskilometerzähler nach echten 20km Fahrt plötzlich auf 120km springt und dies bereits bei drei verschiedenen Instrumenten passiert ist, liegt der Defekt tatsächlich außerhalb des Tachos. Die Ursache ist ein mechanischer Defekt im Tachofortlauf, der durch extreme Vibrationen, eine defekte Tachowelle oder eine falsche Tachoschnecke (Getriebe am Vorderrad) ausgelöst wird.

    Da ein analoger Tacho rein mechanisch über eine rotierende Welle angetrieben wird, kann er ohne mechanische Einwirkung von außen keine Kilometer "dazuerfinden" oder überspringen.

    Hier sind die drei wahrscheinlichsten Ursachen und die passenden Lösungen:

    1. Starke Vibrationen im Tachogehäuse

    Dies ist die häufigste Ursache für das plötzliche "Springen" von Zahlenwalzen bei Oldtimern.

    • Das Problem: Wenn die Gummilagerung (Dämpfung) der Tachohalterung porös, ausgehärtet oder gar nicht mehr vorhanden ist, übertragen sich die Motor- und Straßenvibrationen ungefiltert auf das Cockpit. Die mechanischen Sperrklinken, die das Mitdrehen der benachbarten Zahlenwalzen (z. B. von der Einer- auf die Zehnerstelle) verhindern sollen, vibrieren frei. Die Walze rutscht durch den Schwung der Welle einfach mehrere Nummern weiter.
    • Lösung: Prüfen Sie die Gummitüllen und Distanzhülsen der Tachobefestigung. Tauschen Sie verhärtete Gummis aus, um das Instrument vibrationsentkoppelt zu lagern.

    2. Defekte oder blockierende Tachowelle

    Eine beschädigte Tachowelle arbeitet nicht gleichmäßig, sondern baut mechanische Spannung auf.

    • Das Problem: Wenn die Tachowelle im Inneren der Hülle trocken läuft, knickt oder splittert, bleibt sie für Sekundenbruchteile hängen. Der Antrieb vom Vorderrad dreht jedoch weiter. Die Welle zieht sich in sich selbst wie eine Spiralfeder auf. Löst sich diese Blockade kurzzeitig, schnellt die Welle mit extrem hoher Geschwindigkeit ("Peitscheneffekt") vorwärts. Dieser brutale Impuls überträgt sich auf das Tacho-Innere und wirft die Zahnräder des Tageszählers unkontrolliert nach vorne.
    • Lösung: Die Tachowelle komplett austauschen (nicht nur ölen, da alte Wellen oft innen ausfransen). Achten Sie auf eine absolut knickfreie Verlegung.

    3. Falsche oder defekte Tachoschnecke (Tachoantrieb)

    Der Antrieb sitzt direkt an der Radachse und übersetzt die Radumdrehung in die Drehung der Welle.

    • Das Problem: Wenn das Schneckengetriebe im Tachoantrieb stark verschlissen ist, blockiert, oder ein falscher Antrieb (z. B. von einem anderen Kawasaki-Modell mit anderer Übersetzung) verbaut wurde, stimmt die Drehzahl der Welle nicht. Ein blockierendes Getriebe an der Achse kann ebenfalls den oben beschriebenen Peitscheneffekt der Welle auslösen.
    • Lösung: Den Tachoantrieb an der Radachse demontieren, reinigen, auf Zahnausfall prüfen und frisch fetten. Stellen Sie sicher, dass es sich um das Originalteil für das Vorderrad der Z 250 LTD handelt.

    Zusammenfassung der Diagnose steps

    1. Vibrationen prüfen: Lässt sich der Tacho im Halter leicht von Hand bewegen (Gummidämpfung aktiv) oder sitzt er starr auf Metall?
    2. Welle kontrollieren: Zittert die Tachonadel während der Fahrt im unteren Geschwindigkeitsbereich? Wenn ja, ist das ein klares Zeichen für eine hakende Tachowelle.
    3. Zähler-Reset testen: Tritt das Springen direkt nach dem Drücken des Rückstellknopfes auf? Manchmal rasten die Walzen nach dem Reset nicht richtig ein, was durch Vibrationen verstärkt wird.

    Um den Fehler einzugrenzen, können Sie mir kurz mitteilen:

    • Zittert oder pendelt die Tachonadel während der Fahrt?
    • Sind die originalen Gummiringe an der Tachohalterung verbaut?
    • Passiert das Springen bei einer bestimmten Geschwindigkeit oder nach Erschütterungen (Schlaglöchern)?

      Vielleicht kommst Du hiermit weiter

      Wurde bevor diese Problem aufgetretten ist mal das Vorderrad aus und wieder eingebaut??


    Die ganzen neuen Kabel und das Relais ist so angeschlossen, dass nichts am original Kabelbaum abgeschnitten.

    Der weg zurück ist neue Kabel ab und der Stecker von der Lichtmaschien wieder verbilden.

    Servus aus Altenglan,

    heute habe ich mich mal um die Ladespannung meiner ZRX 1200 S gekümmert.

    Diese war laut WHB 14,8 Volt bei 4000U/mni, leider etwas viel für eine Gel-Batterie.

    Ich suchte nach einer Lösung, neuen Regler oder den Regler umbauen da Original nicht mehr verfügbar.

    Dann habe ich auf Kleinanzeigen eine Snell super gel Batterie gesehen die eine Ladespannung von 13,8V-15,00V vertragen soll,wäre auxh eine Möglichkeit.

    Gesucht viele Mails geschrieben und keine richtig brauchbare Antwort bekommen.

    Heute den Limadeckel entfernt und die Spannung an der Batterie gemessen 14,8V und an der Lima IG Anschluß-Regler 14,4V d.h. wir haben hier einen Verlust von 0,4 Volt.

    Ein Kabel (fliegend) Batterie Plus zum Regler Anschluß IG und siehe da Ladespannung 14,2Volt, also geht irgendwo im Stromlauf Spannung verloren (Widerstandsverlust) und der Regler denkt ich muss die Ladespannung erhöhen und macht Dampf.

    Alle Sicherungen, Stecker auf grünspan untersucht, alles sauber.

    Bleibt nur noch das Zündschloß, das E-Teil wollte ich nicht öffen und zerlegen, also habe ich mich für den Einbau eines Relais entschieden.

    Nun läuft alles wieder so wie es soll und die Reparatur war für kleines Geld erfolgreich.

    Sollte jemand auch so ein Problem haben kann ich Ihm gerene einen Schaltplan senden in dem erklärt wird was man genau machen muß!!

    Ein No-Name-Hauptbremszylinder ist zu 99 % die Ursache für den ABS-Fehler. Das ABS-System der Kawasaki Z125 reagiert extrem empfindlich auf falsche hydraulische Werte.

    Warum das zum ABS-Fehler führt:

    • Falscher Kolbendurchmesser: Billige Nachbauten haben oft nicht den exakt gleichen Kolbendurchmesser wie das Originalteil. Das verändert das hydraulische Übersetzungsverhältnis.
    • Fehlendes Volumen: Beim Bremsen stellt das ABS-Steuergerät fest, dass der Bremsdruck oder das verdrängte Flüssigkeitsvolumen nicht zu den Raddrehzahlwerten passt. Das System meldet einen Plausibilitätsfehler und schaltet sich ab.
    • Fehlender/Falscher Bremslichtschalter: Viele No-Name-Zylinder nutzen billige mechanische Schalter oder hydraulische Hohlschrauben (Druckschalter). Wenn das Steuergerät das Bremslichtsignal nicht exakt synchron zum Druckaufbau registriert, wirft es sofort einen ABS-Fehler.

    Empfohlene Schritte:

    1. Originalteil verbauen: Tausche den No-Name-Zylinder zwingend gegen den originalen Kawasaki-Hauptbremszylinder (oder ein hochwertiges, freigegebenes Marken-Ersatzteil mit ABE) aus.
    2. Sicherheitsrisiko beachten: Bauteile ohne Zulassung (Teilegutachten/ABE) im Bremssystem führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und sind ein massives Sicherheitsrisiko.

      IK Befragung zu Deinem Problem..

    Ein dauerhaft leuchtendes ABS-Licht bei der Kawasaki Z125 (ab Bj. 2019) deutet auf einen Fehler im Antiblockiersystem hin. Häufige Ursachen sind verschmutzte Sensoren, zu geringer Bremsflüssigkeitsstand oder Probleme nach einem Reifenwechsel.

    Hier sind die typischen Ursachen und Lösungsansätze:

    1. Sensorik & Reifenwechsel (Häufigste Ursache)

    • Sensorreinigung: Die ABS-Sensoren an den Rädern können durch Schmutz oder Bremsstaub falsche Signale liefern. Reinige die Sensoren und die Sensorringe (Lochkränze) an beiden Rädern.
    • Sensorabstand: Wenn die Reifen aus- und eingebaut wurden (z.B. nach Reifenwechsel oder Putzen), kontrolliere, ob die Sensoren korrekt sitzen und der Abstand zum Ring stimmt.
    • Kabelverbindungen: Prüfe die Kabel der ABS-Sensoren auf Beschädigungen, Brüche oder lockere Stecker.

    2. Bremsanlage

    • Bremsflüssigkeit: Zu wenig Bremsflüssigkeit kann die ABS-Funktion beeinträchtigen. Überprüfe die Füllstände in beiden Behältern (vorne/hinten).
    • Luft im System: Wenn der Bremshebel weich ist, könnte Luft im System sein.

    3. Elektronik & Fehlerdiagnose

    • ABS-Ring defekt: Sind Zähne am ABS-Ring verbogen oder beschädigt?
    • ABS-Steuergerät: In seltenen Fällen liegt ein Fehler am ABS-Block/Steuergerät selbst vor.

    Vorgehensweise bei Fehler:

    1. Prüfe, ob der Fehler nach dem Starten bestehen bleibt oder erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit (meist ca. 5–10 km/h) auftritt.
    2. Reinige die ABS-Komponenten.
    3. Lasse den Fehlerspeicher der ECU in einer Werkstatt auslesen, falls die Lampe weiter leuchtet.

    Hinweis: Wenn die ABS-Leuchte leuchtet, ist das ABS funktionslos, aber die normale Bremse funktioniert in der Regel weiter.

    Servus Dennis,

    kann natürlich sein das dieses Auslesegerät nur die Fehler im Motorsteuergerät auslesen kann, aber nicht in der ABS Einheit.

    Denn wenn die ABS.-Leuchte dauerhaft leuchtet sollte auch ein Fehler abgelegt sein, außer die ABS-Steuereinheit hat selbst einen Fehler den es aber nicht ablegen kann, wäre auch eine Möglichkeit.

    War der Fehler vor dem Wechsel des Hauptbremszylinders schon da oder erst danach??

    Wenn garnichts hilft zu, Kawasaki Händler fahren und fehler auslesen lassen, denn eine Fehlersuche ohne Anhaltspunkt echt schwierig wenn man keine Beschädigung sehen kann.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Beseitigung dieses Fehlers!!